Ich gebe zu, dass meine aktuellen Holzprojekte vielleicht nicht den vollen Einsatz dieses High-End-Geräts erfordern. Dennoch bin ich der festen Überzeugung, dass erstklassige Werkzeuge den Arbeitsfluss deutlich verbessern und die Spannung im Umgang nehmen. Deshalb habe ich nach und nach mein Werkzeugarsenal um Festool-Geräte erweitert. Seit Längerem stand eine Tauchsäge auf meiner Wunschliste, da meine alte Stichsäge als zu unhandlich empfunden wird und die Kappsäge nur für geradlinige, kurze Zuschnitte taugt. Ursprünglich hätte ich mich für das Makita-Modell entschieden, da ich bereits das passende Akkusystem besitze.
Den endgültigen Ausschlag gab jedoch die laufende Festool-Aktion auf die Akkupacks. Aus diesem Grund habe ich den Kauf bei einem spezialisierten Händler getätigt, der an dieser Kampagne teilnimmt. Die Lieferung erfolgt in einem robusten Systainer, was mich zusätzlich überzeugt hat. Der Innenaufbau mit dem formschlüssigen Schaumstoff ist sehr durchdacht und bietet Platz für die Säge sowie zwei Akkus und die Ladegeräte. Besonders praktisch ist, dass die Akkus beim Verstauen nicht entfernt werden müssen.
Die Säge verfügt über zwei Akku-Slots. Mit einem Akku läuft sie, aber die Leistung wird gedrosselt, nicht die Laufzeit, was eine intelligente Lösung ist. Schon beim ersten Test mit nur einer Batterie fielen die Schnitte in Hartholz und MDF saubere und präzise aus. Mit dem zweiten Akku spüre ich als Hobbyhandwerker keinen Unterschied mehr zu einem Stromkabelbetrieb. Die Laufzeit der 5,2 Ah Pakte wird für meine Zwecke völlig ausreichen.
Obwohl die Säge durch die Akkus schwerer ist als ein Netzgerät, lässt sie sich dank des guten Gewichtsverhältnisses sehr leicht führen. An der Führungsschiene läuft sie exakt und ohne unerwünschtes Spiel, welches zudem justierbar ist. Auch in mehrschichtigen Platten arbeitet sie problemlos. Dies ist mein erster Eindruck; bei größeren Projekten werde ich diese Bewertung gerne erweitern.